Klimadecken (Deckensegel)

 

Über ein extrem dünnes Klebeband und Blindnieten bzw. Treibschrauben wird auf der Trägerplatte ein Aluminium- Strangpressprofil befestigt, in dem ein mäanderförmig gebogenes Kupferrohr eingeklemmt wird. Durch dieses wird Kühlwasser mit einer Temperatur von 16°C – 19°C und einer Geschwindigkeit von 0,3m/s geleitet. Die Verwendung der sehr guten Wärmeleiter Kupfer und Aluminium sowie der optimierten Berührungsflächen zwischen den Metallelementen gewährleistet einen effizienten Energietransport, geringste Reaktionszeiten und Leistungen von bis zu 96 W/qm.

Die Segel werden raum- bz.w. Zonenweise in ein Rohrnetz als Kreislauf eingebunden und an einen Kaltwassererzeuger bzw. den Wärmeerzeuger angeschlossen.

Zur Kaltwasseraufbereitung werden die verschiedenen Techniken und Anlagen eingesetzt. Die wirtschaftlichen Vorteile der Kühldecke bestehen maßgeblich darin, das bereits mit Vorlauftemperaturen, die nur geringfügig unterhalb der Raumtemperatur liegen, die Decke hohe Leistung abgibt. Das macht den Einsatz von „Alternativenergien“ (Wärmepumpen) und natürlichen Energiesenken (z.B. freie Kühlung, Grundwasser) möglich.

Behaglichkeit
- zugfreie Luftgeschwindigkeit
- niedriges Geräuschniveau
- homogene Raumtemperatur
- hohe Flexibilität
- geringe Beschwerderate
- weniger Schleimhaut- und Erkältungsbeschwerden

Wirtschaftlichkeit
- niedrigere Investitionskosten
- niedrigere Betriebskosten
- niedrigere Wartungskosten
- geringere Nachrüstkosten
- geringerer Krankenstand
- Einsparung von Gebäudevolumen durch kleinere

Aggregate und Luftkanalquerschnitte
- integriertes Deckendesign
- vollständig recyclebar
- kombinierte Kühlung und Heizung